Haushaltkunststoffe können in den kostenpflichtigen Kunststoff-Sammelsäcken gesammelt werden. Dies verringert nicht nur den Haushaltskehricht, sondern reduziert auch den Ressourcenverbrauch und den CO2-Ausstoss.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 in Eschenbach 30'260 Kilogramm Kunststoffe gesammelt und dem Recycling zugeführt. Das sind 1'780 kg mehr als noch im Jahr 2024. Die Kunststoffsammlung der Gemeinde Eschenbach hat im Jahr 2025 durch stoffliche Verwertung 15'130 kg Neumaterial ersetzt und damit 45'390 l Erdöl eingespart. Das daraus gewonnene Regranulat reicht beispielsweise für die Herstellung von 11'820 m Kabelschutzrohren.
Die nicht verwertbaren Mischkunststoffe gingen als Ersatzbrennstoff in die Zementindustrie und ersetzten 15'115 kg Stein- oder Braunkohle. Gegenüber der thermischen Verwertung in einer Müllverbrennungsanlage konnten 85'636 kg CO2-Emissionen eingespart werden. Diese Einsparung entspricht einer Fahrleistung eines Mittelklassewagens von 659'143 km.
Im Kassensturz wurde kürzlich analysiert. was die Separatsammlung von Haushaltkunststoffen wirklich bringt: Recycling von Plastik – nutzlos oder sinnvoll? - Kassensturz Espresso - SRF