Im März 2026 konnte der Gemeinderat die neu erarbeitete Altersstrategie genehmigen. Damit wurden die Leitplanken für die gemeindliche Alterspolitik der kommenden Jahre gesetzt. Im Zentrum steht das Ziel, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt, sicher und sozial integriert in den eigenen vier Wänden leben können.
Die Umsetzung soll schrittweise erfolgen, wofür die Kommission Alter inzwischen einen Fahrplan ausgearbeitet und dem Gemeinderat vorgelegt hat. Dieser konkretisiert und priorisiert die einzelnen Massnahmen anhand der Handlungsfelder der Altersstrategie.
In einem ersten Schritt stehen insbesondere die Förderung der sozialen Teilhabe, die Stärkung der Freiwilligenarbeit, die bessere Vernetzung und Sichtbarkeit bestehender Angebote sowie die Information und Koordination im Vordergrund.
Konkret sollen etwa ein Kaffeetreff für Seniorinnen und Senioren als Begegnungs- und Informationsplattform ins Leben gerufen, die bestehenden Kontakte zu bereits operierenden Institutionen in einem «Netzwerk Alter» gebündelt und eine Arbeitsgruppe «Wohnen» aufgebaut werden. Ebenfalls wird eine Bedarfsanalyse zu altersgerechten Spazierwegen und Begegnungsorten angestossen.